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Lexikon
Data Mining
Grundlagen

Investition und Finanzierung

1. Einführung

Voraussetzung für das Wirtschaften eines Betriebes ist die Bereitstellung finanzieller Mittel (Finanzierung) und deren Umwandlung in Vermögenswerte (Investition). Dies gilt nicht nur für relativ aufwendige Anschaffungen wie Maschinen oder Gebäude, sondern z.B. auch für Rohstoffe. Auch der Kauf von Bleistiften für die Buchhaltung ist eine Investition, die finanziert werden will.

Finanzierung umfasst die Beschaffung von Kapital und alle Maßnahmen, die einer soliden Kapitalstruktur dienen. Dazu gehören Entscheidungen über die Herkunft des Kapitals (Außen- oder Innenfinanzierung) und über das Heranziehen eigener oder fremder Mittel (Eigen- oder Fremdfinanzierung).

Investition ist die Verwendung von Kapital, d.h. dessen Umwandlung in bestimmte Vermögensformen mit dem Ziel, betriebliche Leistung zu ermöglichen. Der enge Zusammenhang schlägt sich auch in der Bilanz eines Unternehmens nieder. Den Investitionen bzw. Vermögenswerten stehen das entsprechende Kapital bzw. Vermögensquellen gegenüber.

Bilanz
AKTIVA   PASSIVA

Vermögenswerte

Wo wurde das Kapital angelegt?


Investition
=
Verwendung
finanzieller
Mittel


Vermögensquellen

Woher stammt das Kapital?


Finanzierung
=
Beschaffung
finanzieller
Mittel


Die Aktivseite der Bilanz zeigt auf, wo, d.h. in welchen Vermögenswerten das Kapital angelegt wurde. Die Passivseite der Bilanz (Eigen- und Fremdkapital) gibt an, woher das Kapital für die Beschaffung der Vermögensgüter (=Vermögensquelle) stammt.

Vermögenswerte Vermögensquellen
Bilanz
AKTIVA   PASSIVA

Anlagevermögen
 Gebäude
 Maschinen
 Fuhrpark

Umlaufvermögen
 Betriebsstoffe
 Waren
 Bankguthaben
 Forderungen


Das Vermögen eines Unternehmens gliedert sich in Anlage- und Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen besteht aus materiellen und immateriellen Werten, die dem Unternehmen langfristig dienen, z.B. Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge. Das Umlaufvermögen enthält die Güter, durch deren Umsatz das Unternehmen Erträge erzielt, z.B. Betriebsstoffe, Warenvorräte, Rohstoffe, Kassenbestand, Bankguthaben, Forderungen. Forderungen sind z.B. noch ausstehende Zahlungen von Kunden für Warenlieferungen.

Vermögenswerte Vermögensquellen
Bilanz
AKTIVA   PASSIVA

Anlagevermögen
 Gebäude
 Maschinen
 Fuhrpark

Umlaufvermögen
 Betriebsstoffe
 Waren
 Bankguthaben
 Forderungen


Eigenkapital




Fremdkapital
 Darlehen
 Verbindlichkeiten


Die Vermögenquellen auf der Passivseite der Bilanz setzen sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammen. Eigenkapital bringen Unternehmer, Gesellschafter oder Aktionäre auf, oder es entsteht aus dem Unternehmensgewinn. Zum Fremdkapital gehören alle Schulden des Unternehmens. Es umfasst sowohl langfristige Kredite und Darlehen als auch kurzfristige Schulden, wie z.B. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten.

Beispiele:
Der Unternehmer bringt 120.000,- Euro in die Firma ein. Für dieses Geld wird eine Baumaschine gekauft.

Vermögenswerte Vermögensquellen
Bilanz
AKTIVA   PASSIVA

Anlagevermögen

 Baumaschine
 120.000,-

Eigenkapital

 Einlage
 120.000,-
In der Bilanz sieht das so aus: Die Einlage des Unternehmers sind Eigenkapital. Dort wird dieses Kapital gebucht. Die damit finanzierte Maschine gehört zum Anlagevermögen. Die Investition bzw. der Vermögenswert schlägt sich auf der Aktivseite nieder, das investierte Kapital, die Vermögensquelle auf der Passivseite.


Für den Ankauf von Rohstoffen nimmt das Unternehmen einen Kredit auf.

Vermögenswerte Vermögensquellen
Bilanz
AKTIVA   PASSIVA

Anlagevermögen

 Baumaschine
 120.000,-

Umlaufvermögen

 Rohstoffe
 30.000,-

Eigenkapital

 Einlage
 120.000,-

Fremdkapital

 Kredit
 30.000,-
Dieses Fremdkapital sowie die Investitionen finden sich an der entsprechenden Stelle der Bilanz. Die Summen von Aktiva, also der Investitionen, und Passiva, also des investierten Kapitals, sind immer gleich. Man spricht von Bilanzgleichheit.

Der Unternehmer wird folgende Entscheidungen fällen müssen:


  1. Investition
  2. Finanzierung, Finanzplanung und Kapitalbedarf
  3. Finanzierungsarten

*Quellenangabe: Alle hier dargestellten Informationen waren Teil der Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann (1991-1994) und sind heute noch Bestandteil der Ausbildungen in kaufmännischer Berufen.

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