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Das Geheimnis von Kreativität


Formel für Kreativität

Zunächst: Wenn es eine Formel für Kreativität gäbe (vielleicht wie WDF*IDF), dann ... nein, es gibt dafür keine Formel und (zumindest hier) keine Definition im wissenschaftlichen Sinne. Kein Mensch, kein Wissenschaftler, kann z.Z. genau definieren, was Kreativität ist, warum und wann Kreativität passiert - vielleicht versuchen zu erklären, wie sie funktioniert. Die (deutsche) Begrifflichkeit geht zumindest auf das lateinische Wort creare zurück.


1. Was bedeutet Kreativität


Kreativität bedeutet frei sein im Geist und kann ganz allgemein als die Fähigkeit beschrieben werden, Neuartiges zu schaffen (creare, latein). Bei diesem Vorgang ergeben sich Verknüpfungen von Informationen, die es vorher in der (menschlichen) Wahrnehmung noch nicht gab.

Kreativität ergibt sich von selbst (zumeist im unbewussten Augenblick), kann aber künstlich (bewußt) herbeigeführt werden (siehe Kreativitätstechniken) und bedeutet in jedem Fall aber nicht, dass jeder zu einem (berühmten) Erfinder, Künstler oder Designer wird! Was in der eigenen Wahrnehmung neu und kreativ erscheint, heißt noch lange nicht, dass alle anderen es auch so sehen, empfinden oder wahrnehmen. Bei der persönlichen, eigenen Kreativität geht es darum auch gar nicht. Wichtig ist, dass man diese von Natur aus vorhandene Fähigkeit der "Verknüpfungen" unter Beachtung und Vermeidung negativer Folgen (siehe Punkt 6) für sich beibehält und Raum zur Entfaltung gibt!

Die bewußte Komponente ist dabei die Bewertung der Verknüpfung(en) - ansonsten wäre z.B. die Google-Engine mit all den implementierten Such- und Verknüpfungslogiken (selbst) sehr kreativ. Wenn man davon ausgeht, dass Google die Informationen der Welt organisieren und diese für Alle zu jeder Zeit zugänglich und nützlich machen möchte, dann kann man Google als kreatives Hilfsmittel betrachten und genau so nutzen. Die Google-Engine selbst ist nicht kreativ - die Google-Macher dagegen schon und die Nutzer können es sein.


2. Warum (bewußt) kreativ sein?

Ganz einfach: Weil jede Idee in ihrer Gesamtheit nur einmal funktioniert. Daher gibt es immer eine (Weiter-) Entwicklung jeglicher Art. Geniale Einfälle sind z.B. Motivation und Motor für Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Damit die meisten Unternehmen existieren können, müssen sie neue Produkte entwickeln. D.h. es müssen neue Ideen (in Denkfabriken) "produziert" werden. Viele Unternehmen sind so auf der Suche nach der nächsten 100-Milliarden-Dollar-Idee. Naja, vielleicht auch nur nach der 1-Million-Dollar-Idee. Sind soziale Netzwerke eine solche Idee?
Auch die Werbewirtschaft eifert um die besten kreativen Ideen. So belegt eine Studie der IFH Köln, dass je kreativer eine Kampagne ist, desto besser verkauft sich die beworbene Marke (d.h. bis zu 43% mehr).

"Man kann davon ausgehen, dass in 10 Jahren Produkte verkauft werden, die es zu 50% heute so noch nicht gibt."

Diese Aussage habe ich Anfang 2004 hier niedergeschrieben. Was hat sich in dieser Zeit alles getan? TabletPC und Smartphones gab es 2004 kaum, schnelle und vor allem taugliche mobile Internetverbindungen (3G/4G/LTE) ebenso wenig. Soziale Netzwerke - was war Facebook 2004? MySpace war der Hype damals, und "wer kennt wen" ist seit Mitte 2014 auch vorbei. Und wer kennt schon die Story von Alibaba?

Dazu noch eine kleine Anekdote am Rande: Im April 2005 hatte ich mir ein Smartphone zugelegt (ein XDA II vom Anbieter O2). Was haben mich die Leute damals fast ausgelacht, als ich damit telefonierte. So nach dem Motto: "Wie kann man sich so ein großes, klobiges Gerät ans Ohr halten, wie sieht das denn aus?"". Im Vergleich zu heutigen Smartphones (2014) ist das XDA II fast gleich groß, sogar etwas kleiner, vielleicht etwas dicker. Die Leute damals waren dann aber schnell verstummt, als sie mitbekamen, daß man damit nicht nur telefonieren, sondern fast überall im Internet surfen, Videos und Bilder damit anschauen konnte. Naja, 2007 hat der kreative Konzern Apple dann sein iPhone herausgebracht, nachdem der Konzern in den 1990iger Jahren mit dem Newton (PDA) mehr oder weniger gefloppt war - und, der Rest der Geschichte ist bekannt... Heutzutage werden Smartphones und Tablets wie selbstverständlich als kreative Werkzeuge eingesetzt.

Und mal ehrlich: Vor den genialen, kreativen Einfällen steht oft die Faulheit der Menschen! Warum sollte man z.B. zu Fuß gehen, wenn man doch Fortbewegungsmittel erfinden konnte (Fahrrad, Auto, Bahn,...). Kreativität könnte also auch ein Ergebnis körperlicher Faulheit (und geistiger Höchstleistung?) sein. Auch Mut macht erfinderisch.

Ein anderes Beispiel für kreativ sein: Ausreden (er)finden, auch nicht die Wahrheit sagen oder lügen genannt, siehe Punkt 6.

Und Kreativität kann man (leider) auch sehr gut dazu benutzen, um sich selbst NICHT zu finden. Die allermeisten Menschen wissen nicht, wer sie eigentlich sind - sie glauben nur zu wissen und merken nicht, dass sie nur funktionieren (nach Mustern, Regeln, Zwängen, siehe Feinde der Kreativität). Mit Hilfe der Kreativität kann man diese Muster und Regeln immer wieder neu kombinieren, so weit, daß man sich selbst verliert. Daher bitte nur bewußt kreativ sein!


3. Kreativitätspotential

Jeder Mensch ist mehr oder weniger kreativ, ständig werden (neue) Verknüpfungen (im Geist) gebildet ("kreiert"), aber auch wieder verworfen. Viele Menschen glauben, das Kreativitätspotential wird vom Alter beeinflußt. Dies ist richtig, allerdings nicht im „alternden” Sinne, sondern im Sinne von Erfahrungen, Wissen, Prägungen, Verhaltensmuster etc., welche sich ein Mensch im Laufe seines Lebens zulegt und/oder auferlegen lässt. Der ältere Mensch hatte einfach mehr Zeit, Informationen zu erhalten, daher ist das Kreativitätspotential per se schon höher. Diese Potential wird aber geringer, je weniger frei ein Mensch im Geiste ist.
Bei Kindern laufen ständig kreative Prozesse - alles um sie herum ist neu und wird in der eigenen Wahrnehmung zunächst erschaffen, kreiert. Sie sind zunächst frei im Geist, sie haben kaum künstlich aufgestellte Regeln, in vielen Dingen wenige oder noch keine Erfahrungen und richten sich nicht nach Methoden, Muster, Zwängen usw.. Frei sein im Geist ist dann auch der Schlüssel für die Kreativität im weiterem Leben. Die Kunst ist, sich nicht von aufgenommenen Informationen beherrschen zu lassen. Leider ist aber oft genau das der Fall: Menschen lassen sich von diesen Informatioen in Form von Prägungen, Verhaltensmustern, Regeln usw. beeinflussen, beherrschen. Schade; man könnte meinen, die meisten Menschen möchten nicht frei sein. Und es ist nicht die Menge der Informationen - oft reicht eine Information, Kreativität zu verhindern, zu zerstören.

Merke daher: Viele Informationen und Freiheit im Geist gelten als Voraussetzung für den Vorgang der Kreativität und bestimmen so das Kreativitätspotential. Egal in welchem Alter.



Oft wird auch behauptet, dass das Kreativitätspotential abhängig ist von der unterschiedlichen Ausprägung des Gehirns bzw. der rechten und linken Gehirnhälfte. Die linke Gehirnhälfte ist in diesen Behauptungen i.d.R. Sitz des Sprachzentrums und hier findet das Denken statt. Die rechte Gehirnhälfte soll für alle Sinneseindrücke, aufblitzende Ideen und Bilder verantwortlich sein. Ob es genau so ist, dass weiß ich nicht. Im Grunde aber ist das Gehirn mit seinen ganzen Bestandteilen so etwas wie ein Werkzeugkasten, den man sinnvoll und vor allem bewußt nutzen kann, um Informationen zu verarbeiten. Menschen, die dies nicht (ausreichend bewußt) tun, verlieren nach und nach Werkzeuge aus diesem Werkzeugkasten (im Alter) - sie erkranken z.B. an Demenz.

4. Kreativitätstechniken

Kreativität und Techniken? Klingt seltsam, widerspricht es doch der Beschreibung von Kreativität, da die Anwendung einer Technik schon begrenzend wirkt (Technik unterliegt Regeln!) und nicht "frei" sein kann. Wie oben kurz beschrieben sind Erfahrungen, Verhaltensmuster, Gewohnheiten, Regeln, Zwänge, Ängste etc. größte Feinde jeder Kreativität und Kreativitätstechniken haben daher nur eines zum Ziel: Überwinden dieser "Feinde". Dabei wird oft in Gruppen (Kreativiteams) gearbeitet, wodurch des Einzelnen eigene Regeln und Muster mehr oder weniger eliminiert werden bzw. nicht zum Tragen kommen sollen. Es gilt: Kreativteams von Personen mit sehr eigenen unterschiedlichen Mustern und Prägungen können eine sehr hohe Kreativität entwickeln.

Bekannte Kreativitätstechniken sind folgende:
Brainstorming
Brainwriting
Umkehrtechnik
Mind Mapping
Reizworttechnik
Reverse Engineering




Brainstorming (Gedankensturm) - Der Klassiker

  1. Zusammenstellen einer Gruppe mit 6 bis 10 Teilnehmern und einem zusätzlichen Gruppenleiter.
  2. Im Vorfeld der Sitzung definiert der Gruppenleiter das Problem.
  3. Zur Lösung des definierten Problems macht die Gruppe Vorschläge. Diese werden auf einer Tafel/Flipchart notiert.
  4. Eine Brainstorming-Sitzung sollte nicht länger als ca. 30 Minuten dauern. Nach einer Pause beginnt man zusammen mit der Analyse der Ideen.
Brainstorming Regeln:
• Die Vorschläge werden nicht sofort beurteilt.
• Keine Idee ist falsch; alle Ideen sind willkommen.
• Im Vordergrund steht die Quantität der Beiträge.
• Weiterentwicklung durch Kombination der Ideen.



Brainwriting

  1. Definition des Problems.
  2. Lösungsvorschläge der Teilnehmer werden schriftlich niedergelegt.
  3. Beschriebene Zettel mit den Ideen werden nach einer bestimmten Zeitspanne zum Nachbarn weitergegeben.
  4. Die nächste Person hat somit die Gelegenheit, die Gedanken des vorangegangenen Nachbarn aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Dadurch entstehen neue Ansätze und Lösungen.
  5. In den meisten Fällen reicht es aus, das Blatt einem dreimaligen Tauschzyklus zu unterziehen.
  6. Nach Beendigung des Austauschens werden die Lösungen entweder laut vorgelesen oder auf einem Flip-Chart der Allgemeinheit präsentiert.



Umkehrtechnik

Beim Brainstorming und Brainwriting kann immer wieder festgestellt werden, daß Kreativteams die Lösungsansätze ausschließlich aus der eigenen Perspektive (Was können wir dem Produkt an Neuheiten mitgeben?) bzw. vom Standpunkt des Herstellers aus verfolgen. Die Ideen zielen dann auch immer in die gleiche Richtung. Zu völlig neuen Einsichten wird man gewöhnlich kommen, wenn der Standpunkt gewechselt wird. Im Mittelpunkt sollten die Anforderungen des Kunden (Welche neuen Eigenschaften sollte das Produkt aufweisen?) stehen.

Beispiel: In der Regel wird ein zu pflegender Rasen mit einem Rasenmäher kurz gehalten. Dies wird man nun mehrmals im Jahr tun, da der Rasen immer wieder nachwächst. Nach der Umkehrtechnik könnte man jetzt den Standpunkt wechseln und auf die Idee kommen (kreativ sein), ob man nicht dem Rasen "beibringen" kann, immer nur eine geringere Wuchshöhe zu erreichen. Vorteil: Man bräuchte nie wieder Rasenmähen.



Mind Mapping

  1. Die Beschreibung des Objektes oder des Problems wird in das Zentrum eines Papierbogens geschrieben. Um den zentralen Kern wird danach ein Kreis gezeichnet.
  2. Jeder erstellte "Ast" wird einem ausführlichen Brainstorming unterzogen, um kleinere "Äste" zu bilden, d.h., das Problem wird möglichst tief detailliert. Die Gedanken werden dann auf immer neuen "Ästen" platziert und vom Kern ausgehend gezeichnet.
  3. Durch geeignete Visualisierungshilfen, wie Symbole oder Farben, wird die Gruppierung bestimmter Sachverhalte möglichst einfach realisiert bzw. die Übersicht erleichtert.
  4. Kontrollieren der in Beziehung stehenden "Äste" bezüglich zu entwickelnder Lösungsmöglichkeiten.


Reizworttechnik

Grundlage dieser Technik bilden Reizwörter bzw. Reizbilder. Es wird dabei versucht, Merkmale von vollkommen anderen Begriffen/Objekten auf die eigene Problemstellung zu übertragen.
Zunächst wird sich über die Beschaffung von Reizwörtern verständigt (1.Schritt). Zum Beispiel könnte man einfach ein Buch irgendwo aufschlagen und auf der linken Seite das erste Hauptwort (Objekt) als Begriff (Dingwort) herausnehmen. Danach besteht für die Teilnehmer des Kreativteams die Aufgabe, dieses Objekt zu beschreiben (2.Schritt). Im nächsten Schritt (3.) geht es darum, die gefundenen Beschreibungen auf neue Ideen/Produkte zu projizieren bzw. davon abzuleiten/adaptieren.

Beispiel
Problemstellung: Ein Unternehmen stellt Desktop-PCs her und möchte seine Produktpalette verändern bzw. erweitern. Die Mitarbeiter des Unternehmens wenden daraufhin folgende Schritte der Reizworttechnik an:
  1. Schritt: Es wurde als Objekt(wort) Auto gefunden und zwar dadurch, weil es das erste (Objekt)Wort im ersten Prospekt aus dem heutigen Posteingang war.
  2. Schritt: Das Objekt(wort) Auto wird beschrieben.
    - man ist damit mobil
    - gibt es in verschiedensten Farben
    - gibt es mit E-, Benzin-, Diesel-Antrieb
    ...
  3. Schritt: Ableiten/Adaptieren der gefundenen Merkmale auf die eigene Problemstellung
    - PC mobil machen
    - PC in verschiedenen Farben anbieten
    - PC mit alternativen Antrieb / Energieversorgung finden


Reverse Engineering

Hierbei handelt es sich um "umgekehrte Ingenieurskunst". Es geht darum, herauszufinden, wie etwas schon Erschaffenes funktioniert. Sogenannte Umkehringenieure zerlegen z.B. eine Maschine oder ein Gerät in die einzelnen Teile. Solange es dabei bleibt, es also keinen Verkauf von daraus resultierende Nachbauten gibt, ist es auch kein (geistiger) Diebstahl. Forscher machen nichts anderes, versuchen sie doch oft, die Natur nachzuahmen bzw. nachzubilden (z.B. Genom Projekt). Beispiele gibt es viele - Gentechnik, im Flugzeugbau, Atomkraft oder z.B. der bekannte Lotuseffekt als Nachbau aus der Natur.




Fazit: Die genannten Kreativitätstechniken eignen sich i.d.R. für Gruppen von Menschen. Daraus und den vorherigen Kapiteln ergeben sich folgende Fragestellungen: Was führt zum Ziel, wer kann bessere Ergebnisse erzielen: Ein einzelner, hochkreativer Mensch (z.B. jemand wie Einstein) oder eine Gruppe relativ normaler Menschen welche Kreativitätstechniken nutzen? Und was sollte z.B. ein Unternehmen tun: Kreative, hochbezahlte Menschen (den berühmten Einzelkämpfer) einstellen? Oder das mögliche Kreativitätspotential normaler Angestellter nutzen?

Liebe Unternehmer, keine Angst:
„Die Kreativität des Einzelnen ist genauso wertvoll wie die einer Gruppe.”
„Die Kreativität der Gruppe ist genauso wertvoll wie die eines Einzelnen.”

5. Verhindern von Kreativität / Kreative Ansätze versanden lassen, so gehts:

  • Stellen Sie Regeln, Gebote und Verbote auf und halten Sie sich strikt daran! Keine Kompromisse!
  • Vermeiden Sie jedes Risiko und bauen Sie immer auf Sicherheit!
  • Haben Sie Angst vor Veränderungen und Neuem!
  • Schaffen Sie sich eine ungemütliche Atmosphäre!
  • Prägen Sie sich und Ihre Mitmenschen nachhaltig!
  • Lernen Sie alles auswendig und hinterfragen Sie nichts!
  • Üben Sie heftige Kritik an allen (kreativen) Menschen!
  • Haben Sie Erwartungshaltungen!
  • Und: Zwingen Sie Ihre Mitmenschen, es Ihnen gleich zu tun!
  • Rufen Sie ständig dazwischen: Laaaannnnnggweeeeeiiiilig!
  • Blockieren Sie Neues mit Killerphrasen, wie z.B. "Das haben wir schon versucht" oder "Das funktioniert nicht, viel zu praxisfern."

Was kann man z.B. gegen den letzten Punkt tun?
Killerphrasen kann man mit Nachfragen kontern, etwa wie: "Was wurde denn schon genau versucht, warum ist der Vorschlag / die Idee praxisfern?"

6. Negative Folgen der Kreativität

Kreativität kann auch zu negativen Entwicklungen führen und gravierende Folgen haben. Das passiert immer dann, wenn die Wahrnehmung nicht auf die Gesamtheit (das Wohl aller Lebewesen) gerichtet ist.

Beispiele sind z.B. Bau und Einsatz der Atombombe, Analog-Käse und Fleisch-Imitate, EU-Bio-Sprit, FCKW, kreative Finanzprodukte, oder auch viele Medikamente.

Kreativität selbst kann der größte Feind der eigenen Wahrnehmung sein bzw. werden. Das kommt daher, weil schon sehr sehr kurz nach der Wahrnehmung von Informationen bereits der Vorgang der Kreativität (Verknüpfungen bilden) beginnen kann. Je komplexer und schneller dieser Vorgang abläuft, umso mehr besteht die Gefahr, sich von der Ursprungs-Information (Realität) zu entfernen. Diese Tatsache kennt man daher, dass z.B. bei einem Unfall oder Verbrechen sich die meisten Menschen (Opfer) zwar noch an grobe Einzelheiten erinnern können, nicht aber mehr an Details.

Merke: Bewußte Wahrnehmung geht immer vor Kreativität! Sonst entwickelt sich so manches in die falsche Richtung. Und bevor man wahrnimmt, sollte man sich selbst sehr gut kennen. Ansonsten nimmt man womöglich nur aus seinen eigenen Prägungen, Mustern, ... oder sogar der Kreativität wahr.


7. Farbe der Kreativität

Menschen, welche die Farbe Orange bevorzugen, gelten als kreativ und kontaktfreudig. Als Komplimentärfarbe zu Blau (Lieblingsfarbe der Deutschen) steht Orange für die entgegengesetzten Eigenschaften, wie zum Beispiel Vergnügen, Geselligkeit, Fröhlichkeit.
In der Natur machen Tiere und Pflanzen (Blüten, Früchte) mit dieser Farbe auf sich aufmerksam, werben so zu sagen für sich. Orange ist daher auch in der Werbung sehr beliebt oder wird oft, da Aufmerksamkeit auf sich ziehend, als Warnfarbe eingesetzt.
In Räumen, oder z.B. auch in und bei der Arbeit können farbige Akzente die Kreativität fördern. Dabei gilt: Abweichung ist gut, Ablenkung schlecht. Farbliche Abweichung signalisiert: Wir dürfen Neues denken, Hurra! Wird es zu bunt, kann es bei einigen Menschen schnell zu einer Reizüberflutung kommen.

8. Kreative Beispiele


Katzen-Whisky
Wenn Katzen Whisky kaufen würden
Erdapfel Coca Cola Uhr aus einer DoseCoca Cola Uhr
Traumpaar
Wenn Werbung bedeutet kreativ zu sein / kreatives Schreiben



Weitere Quellen zum Thema Kreativität findest Du unter Benutzung des nachfolgenden Suchfeldes:


© 1998 - 2016 (MMXVI)- wenn.de gut, alles gut - 54.144.44.9

Wenn alles nichts mehr hilft, wenn man sozusagen eine Kreativitäts-Blockade hat:
Das Impressum zum wenn.de Kreativitäts-Workshop


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M a r k g Buchstabe r ö n Buchstabe i Buchstabe n g kleines e kleines r leer S t kleiner Buchstabe r Punkt 1 neun

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